Benefizkonzert der Freunde und Förderer Schloß Britz | Jubilate – Deutsche Barockmusik

Gösta Funk - Cembalo
Silke Strauf - Viola da gamba und Barockcello

Marina Philippova - Mezzosopran

Der Verein Freunde und Förderer Schloß Britz lädt in Kooperation mit der Kulturstiftung Schloss Britz ein zu einem Benefizkonzert mit Deutscher Barockmusik. Im Kulturstalls zu hören sind weltliche und geistliche Werke von Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach und Georg Friedrich Händel.

Marina Philippova studierte am St.Petersburger Konservatorium Chorleitung, Musikwissenschaft und Gesang. Ihr Konzertexamen legte sie in Moskau an der Russischen Akademie der Künste ab (Prof. Zara Dolukhanova). Kurse und Privatunterricht nahm sie bei Nigel Rogers, Max von Egmont und Barbara Schlick. Marina Philippova konzertierte gemeinsam mit führenden Barockensembles und Orchestern Russlands. Von 1982 bis 1995 war sie Solistin beim Ensemble «Pro Anima», mit dem sie zahlreiche TV-, Film- und Audioaufnahmen gemacht hat, u. a. «Johannes Ciconia und seine Zeit» und geistliche Musik von G. Dufay. Darüber hinaus leitete Marina Philippova ein Programm über alte Musik bei St. Petersbueger Rundfunk. Mit Unterstützung von internationaler Stiftungen recherchierte die Künstlerin in St.Petersburger Bibliotheken und Archiven. Daraus entstanden über 10 CD’s mit wenig bekannten Werken russischer Komponisten des 18. und 19.Jahrhundets (u.a. M. Glinka, A. Dargomyzhskij, A. Warlamow, A. Guriljew, A. Werstowskij, P. Tchaikowskij). Von 2009 bis 2012 schloss Marina Philippova eine zusätzliche Ausbildung in Fach Orgel am C-Seminar der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg bei Dirk Elsemann ab.

Silke Strauf widmete sich zunächst dem Studium der Geschichte, Germanistik und Musik, bevor sie sich ganz der Musik zuwandte. In der künstlerischen Ausbildung für Viola da gamba, die sie an der Hochschule für Künste Bremen bei Sarah Cunningham und Hille Perl absolvierte, spezialisierte sie sich auf die Interpretation Alter Musik. Es folgten weiterführende Studien zum Solorepertoire für Viola da gamba bei Philippe Pierlot. Sie konzertiert als Solistin und Continuospielerin sowohl mit der Gambe als auch mit Violone und Barockcello und trat auf mit verschiedenen Ensembles, u. a. mit Sarband auf dem Schleswig-Holstein Musik Festival sowie dem Styriarte-Musikfestival (Graz), dem Ensemble Fiori Musicali, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Bach-Collegium Stuttgart, Arte dei Suonatori, dem Ensemble Tragicomedia, der Kammer Sinfonie Bremen, Musica Fiata, dem Telemannischen Collegium Michealstein, Main-Barockorchester, Elbipolis Barockorchester Hamburg und dem Ensemble Musica Alta Ripa. Im Jahr 2003 war sie Preisträgerin beim Wettbewerb Alte Musik-Treff Berlin/ Wettbewerb der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (Jury- und Publikumspreis).

Gösta Funck, geboren in Hamburg, begann sich früh für das Cembalo zu interessieren und gewann einen Bundespreis bei „Jugend musiziert“. Er studierte historische Tasteninstrumente in Würzburg bei Glen Wilson (Diplom und Meisterklasse) und in Köln bei Ketil Haugsand (Konzertexamen). Seine Ausbildung komplettierte er auf Meisterkursen bei Bob van Asperen, Jesper B. Christensen und Lars Ulrik Mortensen. Als Solist, Continuo-Spezialist und Liedbegleiter arbeitete Gösta Funck mit der Akademie für Alte Musik Berlin, Ensemble Ventosum Paris, capella vitalis berlin, dem Stella Maris Barockensemble, dem Concerto Zampogna, Concerto Brandenburg, dem Telemannischen Collegium Michaelstein u.a. im In- und Ausland. Diverse Produktion führten ihn an die Hamburgische Staatsoper, ans Theater für Vorarlberg/Bregenz ("Mr. Bach, Mr. Bach" mit Goldberg-Variationen), ans Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel sowie zum Theater Poetenpack/Potsdam. Er war auf dem Schleswig-Holstein Musikfestival, auf den Dresdner Musikfestspielen, den Tagen Alter Musik Regensburg und dem Festival Alter Musik Bernau zu hören. Von 1999 bis 2006 war Gösta Funck Künstlerischer Leiter der Konzertreihe Alte Musik der Stiftung Landdrostei, Pinneberg/Hamburg. Im Bachjahr 2000 lud er dort den Würzburger Maler Andi Schmitt ein, dessen Ausstellung unter dem Titel „Variationen“ in konzeptioneller Verbindung mit den Goldberg-Variationen zu einem herausragenden Ereignis wurde. Seit 2004 ist Berlin Mittelpunkt der künstlerischen Tätigkeit von Gösta Funck. Er spielt hier in allen wichtigen Kirchen und Sälen (Berliner Dom, St. Nikolai Spandau, Kammermusiksaal u.a.) mit den ortsansässigen Orchestern und Chören (RIAS Kammerchor, Deutsches Sinfonieorchester u.a.).

Eintrittskarten sind zum Preis von 18 Euro (ermäßigt 13 Euro) online buchbar, siehe rechte Seitenleiste und - soweit noch vorhanden - an der Abendkasse erhältlich.
Anfragen zum Kartenvorverkauf und Reservierungen bitte telefonisch unter 030 609 79 23-0.

Zeit:

14. Oktober 2021, 19:00–22:00 Uhr

Ort:

Kulturstall auf dem Gutshof
Alt-Britz 81
12359 Berlin