Einführung

Das prächtige Gutshaus im Berliner Bezirk Neukölln wurde Anfang des 18. Jahrhunderts an der Stelle eines mittelalterlichen Fachwerkhauses erbaut und war als Herrenhaus im Besitz hochrangiger preußischer Hofbeamter und Staatsminister.

Schloss Britz, das zu Recht als die „Perle des Bezirks“ bezeichnet wird, erhielt seine heutige Gestalt um 1880, als der damalige Besitzer Wilhelm August Julius Wrede die Fassade im Neorenaissance-Stil erneuern ließ und einen Turm hinzufügte. Der Park hinter dem Schloss wurde im Stil der Jahrhundertwende rekonstruiert. Seine Blütezeit erlebte Schloss Britz unter Ewald Friedrich Graf von Hertzberg (1725–1795), der das Anwesen als Mustergut ökonomischer Landwirtschaft etablierte.

Im Schloss befinden sich heute Museumsräume, in denen in einer Dauerausstellung die "repräsentative Wohnkultur der Gründerzeit" gezeigt wird. Sonderausstellungen in enger Zusammenarbeit mit internationalen Museen, sowie Konzerte und Lesungen mit renommierten Künstlern bieten den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm. In den Sommermonaten findet die Konzertreihe auf der Freilichtbühne auf dem Gutshof statt.