Schloss Britz

Das prächtige Gutshaus im Berliner Bezirk Neukölln wurde Anfang des 18. Jahrhunderts an der Stelle eines mittelalterlichen Fachwerkhauses erbaut und war als Herrenhaus im Besitz hochrangiger preußischer Hofbeamter und Staatsminister. 1971 wurde Schloss Britz unter Denkmalschutz gestellt. Der Bezirk Neukölln restaurierte das Schloss von 1985 bis 1988 und rekonstruierte die dazugehörige Parkanlage. Seit 1989 wird das kulturelle Angebot durch die Kulturstiftung Schloss Britz gewährleistet. Von 2008 bis 2012 wurde der dazugehörige Gutshof restauriert. Unter der Federführung der Kulturstiftung Schloss Britz entwickelte sich eine geglückte Verbindung von historischen, unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden und Gartenanlage mit einer Nutzung durch verschiedene kulturelle Einrichtungen. Während die Kulturstiftung Schloss Britz neben dem liebevoll eingerichteten Museum zur repräsentativen Wohnkultur der Gründerzeit, wechselnden Sonderausstellungen, umfangreichen museumspädagogischen Angeboten und zahlreichen Konzerten im Hauptgebäude, im Kulturstall und auf dem Gutshof ein reichhaltiges Programm bietet, fanden das Museum Neukölln und die Musikschule Paul Hindemith Neukölln neue Räumlichkeiten im ehemaligen Pferdestall und dem Gutsverwalterhaus.

Attraktive gastronomische Angebote in den historischen Gemäuern runden das Angebot ab. Für das kulinarische Wohl bietet das Schlossrestaurant Britz im Herrrenhaus eine abwechslungsreiche Speisekarte. Im frisch restaurierten Schweizer Haus auf dem denkmalgeschützten Areal des Gutshof Britz bietet das Restaurant Buchholz Gutshof Britz eine gehobene Landhausküche.